Die Stiftung Evangelisches Waisenhaus
und Klauckehaus Augsburg

440 Jah­re Wai­sen­haus in Augs­burg - ei­nes der Ers­ten in Eu­ro­pa.

Die „Stif­tung Evan­ge­li­sches Wai­sen­haus und Klaucke­haus Augs­bur­g“ fei­er­te An­fang Ok­to­ber 2012 ihr 440jäh­ri­ges Ju­bi­lä­um. In ei­ner ge­mein­sa­men Ju­bi­lä­ums­wo­che mit der Ka­tho­li­schen Wai­sen­haus-Stif­tung Augs­burg, die auf die­sel­ben Wur­zeln zu­rück­bli­cken kann, wur­de mit ei­nem Pro­gramm aus Vor­trä­gen, Fach­ta­gung und Ak­tio­nen für Kin­der der tra­di­ti­ons- und se­gens­rei­chen Ge­schich­te, die bis heu­te an­dau­ert, ge­dacht.

Die „Stif­tung Evan­ge­li­sches Wai­sen­haus und Klaucke­haus Augs­bur­g“ ist ei­ne rechts­fä­hi­ge öf­fent­li­che Stif­tung des bür­ger­li­chen Rechts mit dem Sitz in Augs­burg.

Die Stif­tung ver­folgt sat­zungs­ge­mäß aus­schlie­ß­lich und un­mit­tel­bar ge­mein­nüt­zi­ge und mild­tä­ti­ge Zwe­cke. Sie führt die Ar­beit des im Jah­re 1572 ge­grün­de­ten Evan­ge­li­schen Wai­sen­hau­ses, Augs­burg, des 1702 ge­grün­de­ten Evan­ge­li­schen Klaucke­hau­ses, Augs­burg und des 1915 ge­grün­de­ten Evan­ge­li­schen Ju­gend­heims (Säug­lings­heim), Augs­burg in ei­ner den Er­for­der­nis­sen der Ge­gen­wart an­ge­pass­ten Form fort.

Auf ei­nem 10.000 qm gro­ßen Grund­stück, ei­ner Schen­kung des Ehe­paa­res Fried­rich und So­fie Deff­ner, wur­de das „Evan­ge­li­sche Kin­der­heim“ als Nach­fol­ge­ein­rich­tung ge­baut und 1965 in Be­trieb ge­nom­men. Es hat sich seit­her im Sin­ne des Kin­der- und Ju­gend­hil­fe­ge­set­zes von 1991 zu ei­nem mo­der­nen Kin­der- und Ju­gend­hil­fe­zen­trum wei­ter­ent­wi­ckelt.

Die Ar­beit der Stif­tung ge­schieht nach den für Glau­ben und Le­ben gel­ten­den Grund­sät­zen der Evan­ge­lisch - Lu­the­ri­schen Kir­che.

Die Ver­wal­tung der Stif­tung liegt in den Hän­den ei­nes elf­köp­fi­gen Ver­wal­tungs­ra­tes, mit dem Na­men „Iso­lier­te Ad­mi­nis­tra­ti­on der Stif­tung Evan­ge­li­sches Wai­sen­haus und Klaucke­haus Augs­burg, kurz „Ad­mi­nis­tra­ti­on“ ge­nannt. Ihr Vor­sit­zen­der ist Pfar­rer Dr. Bern­hard So­kol.